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img 4518Männerkreis in Papenburg

Die Zeit war jetzt einfach reif dafür. Der Männerkreis der Friedenskirche wollte einmal wieder etwas Gemeinsames unternehmen. Eine Exkursion nach Papenburg stand da an erster Stelle. Die Ideengeber suchten sich „Verbündete“ zur Vorbereitung, sozusagen das „Vorbereitungsteam“. Neben dem Männern des Männerkreises und deren Frauen konnten auch einige Männer des Männerkreises St. Nicolai, aber auch ein paar Gäste herzlich begrüßt werden. Nach sicherer und staufreier Fahrt erreichten wir die 35 000 Einwohner zählende historische Stadt Papenburg. Papenburg bietet sicherlich viele schöne Möglichkeiten und Informationen über Geschichte und Gegenwart. Man möge uns nachsehen, dass wir uns ausschließlich mit dem Bereich Schiffbau auseinander gesetzt haben. Unsere Gästebetreuerin begrüßte uns und geleite uns zur „Meyer Werft“, dem Anliegen unserer Reise. Auf der Fahrt dorthin gab sie in erfrischender Weise Informationen über die Stadt. Die Meyer Werft hat zwei überdachte Baudocks mit für uns riesigen Dimensionen. Vor dem größeren lag sie, die vor ein paar Tagen aus dem Baudock herausgefahrene Celebrity REFLECTION. Zum Einstieg gab es Informationen zur Firmengeschichte mit Schautafeln, Modellen als auch eines Kurzfilms. Anstehende Fragen wurden sorgfältig und kompetent beantwortet. Dann konnten wir Blicke in beide Baudocks werfen. Aus Sicherheitsgründen von einer Besuchergalerie aus. Da wurde das vorher aufgenommene Wissen augenscheinlich. Selbst diese großen Schiffe werden fast wie am „Fließband“ gebaut. Durch die heute mögliche Seriengenauigkeit ist diese sogenannte Modulbauweise erst möglich geworden. Etwa 2500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind direkt in der Meyer Werft beschäftigt. Hinzu kommen noch einige Tausend Mitarbeiter in den Zulieferfirmen. Beeindruckende Dimensionen, beeindruckende Zahlen. Den größten Posten stellen die Besucher. Von den etwa 300 000 Besuchern im Jahr waren wir 2012 mit 50 beteiligt.

Die Rückfahrt erfolgte unspektakulär am Küstenkanal entlang bis Oldenburg, dann ein wenig Autobahn und schließlich die B6 und B3 bis Alfeld. Unspektakulär auch wegen der sicheren und vorausschauenden Fahrweise unseres Chauffeurs.    

Herzlichen Dank, auch allen anderen, die zum Gelingen dieses erlebnisreichen Tages beigetragen haben.

                                                                                                                                                                                                                                                    mj